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13.12.2011, 10:33 Uhr | CDU, Jörg Brunßen
Berufsstarterklassen: CDU fordert bessere Aufklärung
Phänomenale Erfolge für künftige Berufseinsteiger erzielt

Ins Leben gerufen von der CDU-Kreistagsfraktion und seit 2009 erfolgreich durchgeführt: Die Berufsstarterklassen sollen Schülerinnen und Schüler fit für den Berufseinstieg machen. Während des achten und neunten Schuljahrs werden die Jugendlichen auf den nahenden Berufseinstieg vorbereitet. So erhalten alle eine Chance, die Hauptschule abzuschließen und den Start ins Berufsleben zu schaffen. Durch gezielte pädagogische Maßnahmen können vorhandene Schwächen ausgeglichen und Stärken hervorgehoben werden. Besonderer Wert wird darauf gelegt, bei den jungen Menschen das Interesse am beruflichen Leben zu wecken.

Westerstede -

Von diesen Extra-Klassenverbänden an drei Standorten wird die in Apen/Westerstede Mitte 2012 geschlossen und in Edewecht/Bad Zwischenahn auslaufen. Die Einrichtung in Wiefelstede/Rastede bleibt bestehen. Die CDU-Fraktion appelliert deswegen an die verantwortlichen Schulleitungen in Apen, Westerstede, Edewecht und Bad Zwischenahn diese erfolgreiche Schulform noch besser bei den Eltern zu vermitteln.

Die guten Ergebnisse der Förderungsmaßnahme sprechen für sich: Im gesamten Ammerland verließen 2011 nur 18 Jugendliche ihre Schule ohne Hauptschulabschluss – bezogen auf Ganz-Niedersachsen eine gute Bilanz. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Jörg Brunßen aus Edewecht, wies auf die Erfolge nach einem Jahr Berufsstarterklassen in Edewecht/Zwischenahn hin. Hier schafften nicht nur sämtliche Schüler und Schülerinnen ihren Hauptschulabschluss, sondern konnten sich auch über einen anschließenden Ausbildungsplatz freuen.

Wurde die Aktion 2009/10 als Modellprojekt vom Land Niedersachsen finanziert, übernähme jetzt die Bundesagentur für Arbeit die Hälfte der Kosten, während der Landkreis den weiteren Anteil erbringen müsste. Gut angelegt sei dieses Geld, betont die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Maria Bruns, Bad Zwischenahn, sichere es doch die Zukunftschancen vieler junger Menschen. „Jedes Kind, das durch unser Schulsystem fällt, ist ein Kind zu viel!“ Darum müsse man sich stark machen für die Berufsstarterklassen.

Wegen Befürchtungen mancher Eltern, ihr Kind könne durch die Förderungsmaßnahme  Nachteile haben, fordert die CDU noch bessere Aufklärung seitens der Schulleitung und Lehrer. „Die Eltern müssen von der Riesenchance für ihre Kinder und damit für die gesamte Familie überzeugt werden“, so die CDU-Fraktion

Auch die Kreistagsmehrheit (SPD-Grüne-UWG) müsse sich laut CDU-Fraktion besser für diese erfolgreiche Schulform einsetzen. „Leider hört man zu diesem Thema seitens der neuen Mehrheit im Kreistag gar nichts“, so CDU-Fraktionssprecher Jann Lübben.

 

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