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24.02.2015, 09:46 Uhr | NordwestZeitung Ammerland, mit freundlicher Genehmigung
Zukunftsforum - Finanzierung des Gesundheitswesens bereitet Sorgen
Diskussionsabend der CDU wirft Fragen auf – Auch Reha-Zentrum am Meer betroffen

Bad Zwischenahn Zu einem Diskussionsabend im Rahmen der Reihe „Zukunftsforen für Niedersachsen“ hatte der CDU-Kreisverband Ammerland seine Mitglieder und Interessierte aus dem Gesundheitswesen in das Reha-Zentrum am Meer eingeladen. Der Raum war gut gefüllt, als der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jens Nacke die gesundheitliche Versorgung im Ammerland erläuterte. Daraufhin wurde Frau Dr. Schönrock-Nabulsi, Chefärztin der Onkologie in der Reha-Klinik, begrüßt. Sie erklärte die derzeitige Situation der Rehabilitation und warb bei den Politikern um einen Ausbau der finanziellen Unterstützung.

Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, warf in einem kurzen Impuls einen Blick in die Zukunft des Gesundheitswesens. Der verlängerten Lebensdauer, die die geburtenstarken Jahrgänge aus den 60ern und 70ern genießen könnten, stehe die Halbierung der Geburten in der heutigen Zeit gegenüber. Ein Umdenken im Bereich der gesundheitlichen Versorgung sei erforderlich. Die zunehmende Digitalisierung und Fortschritte in der Forschung verändere das Medizinwesen erheblich.

Jens Spahn war zu Gast in Bad Zwischenahn

In der anschließenden Diskussion gaben die Gäste kleine Fragekärtchen ab, die mit stichwortartigen Antworten in verschiedenen Bereichen an den Wänden zusammen gefasst wurden. Außerdem sprach man über weitere Punkte, wie die Wertschätzung der Pflegeberufe, der Druck auf die Einrichtungen durch die finanziellen Regelungen, Kooperationen und Netzwerke von Krankenkassen, Ärzten, Kindertagesstätten, Schulen und Betrieben.

Große Sorge bereitet vor allem die zukünftige Finanzierung der einzelnen Sparten. Aber auch die Versorgung im ländlichen Raum und Zeitaufwand für den Patienten waren Themen des Abends.

Mögliche Lösungen wie die Flexi-Rente, häusliche Betreuung und eine Stärkung der Prävention auch über Sportvereine und therapeutische Maßnahmen wurden intensiv diskutiert.

Der CDU-Kreisvorstand will diese Anregungen nun mit in die weiteren Beratungen nach Hannover nehmen, um sie dort in das neue Grundsatzprogramm der CDU in Niedersachsen einfließen zu lassen.

https://www.nwzonline.de/ammerland/politik/finanzierung-des-gesundheitswesens-bereitet-sorgen_a_24,0,1507853295.html

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