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13.09.2016, 11:22 Uhr | NordwestZeitung Ammerland, Jasper Rittner Frank Jacob, mit freundlicher Genehmigung
Jubel, Pannen und eine lange Nacht
Rastede zählt bis kurz vor 3 Uhr – Von Essen: „Aufwand falsch eingeschätzt“
Der neue Kreistag stand erst nach 1 Uhr fest. Der Gemeinderat in Rastede sogar noch später.

Ammerland „Westerstede, wir haben ein Problem.“ So ähnlich dürften Anrufe aus dem Rasteder Rathaus geklungen haben. Denn im Residenzort klappte es mit der Auszählung der Stimmen nicht so richtig.

Als alle anderen Kommunen längst fertig waren, trudelten erst gegen 1 Uhr die Kreistagsergebnisse aus Rastede ein. CDU (33,93 Prozent) und SPD (28,72) verbesserten sich noch leicht gegenüber der letzten Hochrechnung der NWZ  (Stand 0.45 Uhr). Die Grünen kamen schließlich auf 11,99 Prozent. Es folgen die UWG (8,56) die AfD (6,69), die FDP (6,5) und die Linke (2,84). Für Alfa (0,72) reichte es nicht zu einem Sitz

Die meisten persönlichen Stimmen holte Dennis Rohde (SPD) – nämlich 4237.

In den kommenden sechs Wochen regiert im Ammerland aber noch der alte Kreistag. Die konstituierende Sitzung des neuen Parlaments findet am 2. November statt, berichtete Kreiswahlleiter Ralf Denker.

In Rastede wurde noch bis in die späte Nacht gezählt. Erst kurz vor 3 Uhr lagen die Ergebnisse des letzten Briefwahlbezirks für die Gemeinderatswahl vor. „Wir haben den Aufwand falsch eingeschätzt“, sagte Bürgermeister Dieter von Essen. Zwei Teams à sieben Personen zählten die fast 2000 Stimmzettel aus. Die breite Streuung der Stimmen hätte die Auszählung verlangsamt, so von Essen.

https://www.nwzonline.de/ammerland/politik/jubel-pannen-und-eine-lange-nacht_a_31,1,727326850.html

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