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23.03.2018, 11:53 Uhr | Büro Stephan Albani, MdB
Welttuberkulosetag 2018: Albani mahnt zu mehr politischem Engagement gegen die tödlichste Infektionskrankheit

Berlin – Am kommenden Samstag wird weltweit an die Tuberkulose erinnert, die mit jährlich rund 1,7 Millionen Opfern als tödlichste Infektionskrankheit gilt und als bedeutendes Entwicklungshindernis gilt. Seit seinem Bundestagseinzug 2013 engagiert sich Stephan Albani im politischen Kampf gegen die tückische Krankheit – national in seiner Fraktion und international im Abgeordnetennetzwerk „Eurasian Parliamentary Group on TB“. Am Dienstag eröffnete er als Schirmherr das Tuberkulose-Wissenschaftssymposium des deutsch-russischen Koch-Metschnikow-Forums, welches seit 2006 die Forschungszusammenarbeit koordiniert. In seiner Rede verdeutlichte Stephan Albani die Tücke einer Infektion: „Die Krankheit kann lange im Körper schlummern – und dann bei Schwächung des Immunsystems voll ausbrechen. Aufgrund zunehmender Resistenzen wird eine erfolgreiche Therapie immer schwieriger. Hier muss die Weltgemeinschaft endlich handeln.“

Bundestagsabgeordneter Stephan Albani eröffnete am Dienstag eine wissenschaftliche Tuberkulosekonferenz des deutsch-russischen Koch-Metschnikow-Forums in Berlin

Dem Abgeordneten zufolge fehlt es vor allem an Forschungsmitteln: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation fehlen hier jährlich 2,3 Milliarden US-Dollar, um die Finanzierungslücke zu schließen. „Dieses Marktversagen müssen wir mit öffentlicher Forschungsförderung ausgleichen: Ähnlich wie beim Klimaschutz müssen alle Staaten gemeinsam in die Verbesserung der Weltgesundheit investieren!“

 

Im Bundestag sorgte Stephan Albani mit parlamentarischen Initiativen selbst für zwei wichtige Förderungen: 2016 erreichte er die Fortsetzung der Förderung für sogenannte Produktentwicklungspartnerschaften und eine Verdopplung der Mittel auf 50 Millionen Euro und 2017 konnte er 21 Millionen Euro für eine neue Förderinitiative zur Wirkstoffforschung verhandeln. Auch für die kommenden Jahre in Regierungsverantwortung ist der Abgeordnete optimistisch: „Der Koalitionsvertrag schreibt deutlich mehr Engagement im politischen Kampf gegen vernachlässigte Krankheiten fest – ein Beispiel, das hoffentlich global Schule macht!“

 

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