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20.04.2018, 10:34 Uhr | Büro Stephan Albani, MdB
Neuer Berufsbildungsbericht zeigt politische Prioritäten – bundesweit und vor Ort!

Oldenburg/Ammerland – Am heutigen Mittwoch stellte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) den neuen Bericht zur beruflichen Bildung in Deutschland vor. Als zuständiger Unionsberichterstatter für berufliche Bildung stellt der Abgeordnete Stephan Albani fest, dass sich der Positivtrend am Ausbildungsmarkt weiter fortsetzt: „Auf 100 Interessierte kommen 105 Stellen – im Prinzip muss niemand bei der Ausbildung leer ausgehen. Allerdings gibt es nach wie vor Defizite, die wir politisch angehen müssen!“

 

Trotz der guten Lage am Ausbildungsmarkt bleiben zunehmend mehr Lehrstellen unbesetzt und viele Ausbildungen werden abgebrochen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Stephan Albani fordert gezielte Gegenmaßnahmen: „Wir müssen die schulische Berufsorientierung weiter ausbauen und die Flexibilität und Mobilität stärker fördern!“ Zudem müsse man den Trend zu weniger Lehrstellen bei kleinen und mittleren Unternehmen durch Förderung und Entbürokratisierung umkehren.

 

Auch für die Handwerkskammer Oldenburg ist wichtig, dass die Berufsbildung im öffentlichen Bewusstsein positiv wahrgenommen wird. „Mit unserer ersten zentralen Meisterfeier haben wir kürzlich gezeigt, welche Chancen junge Leute im Handwerk haben“, sagt Geschäftsbereichsleiter Wolfgang Jöhnk. „Die Duale Ausbildung muss im Fokus bleiben. Erfreulich ist der Anstieg der Auszubildendenzahlen mit einer Hochschulzugangsberechtigung. Für Abiturienten wird eine handwerkliche Ausbildung immer mehr zur Alternative zum Studium. Im Kammerbezirk sind die Zahlen der neu eingetragenen Lehrverhältnisse stabil. Die Betriebe würden aber gerne noch mehr ausbilden, um sich die Fachkräfte von morgen zu sichern.“

 

Bei der Debatte um die Zukunft der deutschen Berufsbildung ist dem Bildungspolitiker Albani eines besonders wichtig: „Berufliche Bildung und die akademische Ausbildung sind für uns gleichwertig!“

 

Wie im Koalitionsvertrag vereinbart soll die Attraktivität der Berufsbildung gestärkt und die Durchlässigkeit zwischen beiden Systemen weiter verbessert werden. Stephan Albani zufolge müssen Ausbildungsordnungen daher modernisiert und die Ausbildungsfinanzierung weiter verbessert werden - etwa über den Ausbau des erfolgreichen Aufstiegs-BAföG. Zudem soll es ein einheitliches und mit der akademischen Ausbildung verzahntes Modell der höheren Berufsausbildung für Meister, Techniker, Fachwirt und Co. geben.

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